Die Langstrecke...

 

... der Alpen Challenge setzt im Konzert der grössten und schönsten Radmarathons der Welt sowohl sportlich wie landschaftlich Massstäbe. Nach einer kurzen Abfahrt geht‘s gemeinsam mit den Teilnehmern der Kurzstrecke entlang der spektauklären UNESCO-Welterbe-Strecke der Rhätischen Bahn durch das wildromantische Albula-Tal sofort richtig zur Sache. Auch die Abfahrt vom Albulapass ist nur kurz, aber spektakulär. Es folgt die Fahrt durch das Hochtal des Engadins vorbei am mondänen St. Moritz und entlang den Engadiner Seen zum Malojapass, wo mit der Abfahrt ins Bergell bereits der nächste Höhepunkt wartet. Nach der Traumtour durch das Südtal im Schatten der eindrucksvollen Granitwäde geht‘s über die Grenze nach Italien, bevor die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im fordernden Anstieg zum Splügen zeigen können, ob sie ihre Kräfte richtig eingeteilt haben. Ab der Schweizer Grenze – direkt auf der Passhöhe – jagt dann erneut ein landschaftliches Highlight das nächste: Durch eine wahre Kehren-Symphonie führt die Strecke Richtung des Ortes Splügen und weiter durch die spektakuläre Viamala-Schlucht Richtung Thusis und zum finalen Aufstieg zurück nach Lantsch/Lenz – 190,6 Kilometer «Best of Alpen» mit 4355 Höhenmetern. Damit ist diese Strecke schwer und anspruchsvoll, aber noch nicht extrem.

 

Hinweis: Teilnehmer, die die Langstrecke der Alpen Challenge fahren wollen, mussen den Abzweig zum Julierpass in Silvaplana um 11 Uhr passiert haben. Ab 11 Uhr wird die Durchfahrt ab Silvaplana zum Malojapass aus Sicherheitsgründen gesperrt. Teilnehmer, die nach 11 Uhr in Silvaplana ankommen, werden auf die Kurzstrecke der Alpen Challenge umgeleitet und auch dort gewertet. Eine sicherheitsbedingte Kürzung dieser Schlusszeit in Silvaplana – unter anderem aus Witterungsgründen – ist jederzeit möglich.

 

Die Streckenpläne der Alpen Challenge sind von den Behörden in der Schweiz und Italien in dieser Form mit Auflagen genehmigt – Streckenänderungen sind jedoch jederzeit vorbehalten. Start und Ziel der Alpen Challenge befinden sich in der Biathlon Arena Lenzerheide.


Höhepunkte

Bergell

Schon die Einfahrt in das Südtal ist ein Traum. Der Malojapass erfordert von der Engadiner Seite keine Mühe und ist fast flach – aber um so steiler stürzt sich die Strasse danach hinunter ins tief eingeschnittene Bergell. Dann geht's vor der Traumkulisse des legendären Bergeller Granits und vorbei an ursprünglichen Dörfern südwärts und nach Italien.

Splügenpass

Eine Symphonie aus Kurven: Ist mit der Passhöhe und der Schweizer Grenze das letzte ganz grosse Hindernis der Alpen Challenge geschafft, gibt's eine Genussabfahrt. Die will allerdings erst erarbeitet werden. Von Chiavenna bis zum höchsten Punkt sind 30,4 Kilometer mit 1842 Höhenmetern am Stück zu klettern, das sind nochmals 500 Meter mehr als am Albula.

Viamala

Die Zeiten, da Reisende in der Viamalaschlucht um Leib und Leben fürchten mussten, sind zwar vorbei, von ihrer Faszination hat die Strecke durch die engen Felsen aber bis heute nichts eingebüsst. Auf der Langstrecke geht's im Finale durch die vom Hinterrhein in die Felsen gegrabene acht Kilometer lange Schlucht – Gänsehaut und eindrucksvolle Tiefblicke inklusive.



«Wenn Du niedergeschlagen bist, wenn dir die Tage immer dunkler vorkommen, wenn Dir die Arbeit nur noch monoton erscheint, wenn Dir es fast sinnlos erscheint, überhaupt noch zu hoffen, dann setz dich einfach auf’s Fahrrad, um die Straße herunterzujagen, ohne Gedanken an irgendetwas außer deinen wilden Ritt.» – Arthur Conan Doyle, 1896


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