Die Vorbereitung beginnt jetzt:

Alpen Challenge am 17. Juni 2018

 

Bist Du bereit für eine neue Challenge? Der Termin steht: Am 17. Juni wartet in Graubündens Bergen das Rennrad-Abenteuer Deines Sommers. Der neue Termin verspricht dabei noch mehr Fahrspass. Bei den Eckdaten unserer Rennen setzen wir weiter auf das bewährte Programm. Mit Start und Ziel in der Biathlon Arena geht‘s auf zwei Traumrunden. Ob auf den Albula noch der Julier folgt oder die Langstrecke mit Maloja und Splügen kannst Du dabei noch im Rennen entscheiden. Die Anmeldung läuft.

Neuer Termin für  Alpen Challenge: Am 17. Juni über Albula, Julier, Maloja und Splügen

 

Die Alpen Challenge bekommt einen neuen Termin: Der Radmarathon mit Start und Ziel in Lenzerheide findet im kommenden Jahr schon am 17. Juni statt und rückt damit an den Anfang der Saison der grossen Radmarathons in den Alpen – und gleichzeitig aus der Hauptferienzeit. Das soll das Fahrvergnügen auf den 116,1 und 190,6 Kilometer langen Strecken nochmals deutlich steigern. Am Grundkonzept des Radklassikers halten die Organisatoren jedoch fest. Es geht auf zwei Runden über die schönsten Pässe Graubündens – die Entscheidung über die endgültige Streckenwahl kann dabei noch im Rennen erfolgen. Start und Ziel der Alpen Challenge sind nach der erfolgreichen Premiere in diesem Jahr erneut in der Biathlon Arena Lenzerheide.

Mit faszinierenden Landschaften, spektakulären Pässen und Anstiegen, die dem Namen «Challenge» alle Ehre machen, gehört das Rennen im Herzen Graubündens zu den schönsten und anspruchsvollsten der Alpen. «Das Feedback der Teilnehmer und ihre Begeisterung im Ziel bestätigen uns, dass das Angebot stimmt. Trotzdem suchen wir jedes Jahr weiter nach Optimierungen», sagt Stefan Schwenke vom OK-Team des Rennens. Grund der Terminverschiebung seien demnach vor allem die Verkehrssituation im August in Italien und eine nochmals deutliche Steigerung des Fahrvergnügens. «Hier gilt: Weniger ist mehr. Weniger Verkehr heisst einfach auch mehr Fahrspass», so Schwenke.

Ähnlich sieht es auch Bruno Fläcklin, Geschäftsführer der Lenzerheide Marketing & Support AG: «Ein neuer Termin ist immer eine Herausforderung. Aber ich glaube, dieser Termin im Juni, wenn wahrscheinlich auf den Pässen links und rechts der Strasse noch Schnee liegt, verspricht einen ganz besonderen Reiz.»

«Wir freuen uns schon jetzt auf die Alpen Challenge – das Gastspiel der ,Gümmeler‘ in diesem Jahr war eine perfekte Bereicherung unseres Sommerprogramms. Darauf werden wir für das kommende Jahr aufbauen und haben schon jetzt einige Ideen, die wir in den kommenden Wochen mit dem Team besprechen werden», so Silvio Baselgia, Geschäftsführer der Biathlon Arena Lenzerheide und selbst begeisterter Biker. Für Teilnehmer wird es in der Biathlon Arena auch wieder spezielle Übernachtungspakete geben.

Alpen Challenge Lenzerheide – das Rennen

 

Was ein Rennen – was für Bedingungen. Kompliment an alle, die dabei waren! Hier geht's direkt zu den Ergebnissen und Urkunden – hier gibt's die Fotos von Sportograf.

Alpen Challenge wird zum Härtetest

 

Ein Temperatusturz, Hagel und teilweise sintflutartige Regenfälle haben die 18. Austragung der Alpen Challenge zu einem ganz besonderen Härtetest gemacht. «Das waren heute extreme Bedingungen – Kompliment an alle, die sich durch dieses Wetter gekämpft haben», so Flurin Bezzola, OK-Chef des Rennens. «Von Nebel mit Sichtweiten von nur wenigen Metern über Starkregen und Hagel war alles dabei, das war unglaublich.» Knapp 900 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren am Sonntagmorgen um 7 Uhr erstmals aus der Biathlon Arena Lenzerheide in das Abenteuer Alpen Challenge gestartet und haben sich der Herausforderung Alpen Challenge gestellt. Das neue Startgelände mit Nordic House und Rollskibahn hat sich dabei voll bewährt – auch wenn für die Ausfahrt Richtung Strecke eigens ein Brücke installiert werden musste.

Nicht nur Vorjahressieger und Vorjahressiegerin Graziano Paris aus Cugnasco und die Appenzellerin Laila Orenos präsentierten sich dabei wetterfest und wiederholten ihren 2016 bei strahlendem Sonnenschein herausgefahrenen Erfolg auch bei Regen und Kälte. Insgesamt entschieden sich allerdings mehr Teilnehmer als gewohnt für die 116,1 Kilometer lange «Kurzstrecke» über Albula und Julier. Aus Witterungsgründen wurde die Zufahrt zur 190,6 Kilometer langen Strecke ausserdem früher als geplant gesperrt. «Sicherheit geht vor», so Bezzola.

Graziano Paris ist in Chiavenna noch als Spitzenreiter einer grossen Gruppe auf Platz drei in den über 30 Kilometer langen härtesten Anstieg der Runde gegangen. Bis zur Passhöhe hat der Tessiner dann aus knapp drei Minuten Rückstand einen Vorsprung von fast sieben Minuten gemacht, die er bis ins Ziel nach 6:23:42 Stunden Fahrzeit auf 9:22 Minuten ausbaut. Rang zwei geht an den Appenzeller Roman Dietrich, Rang drei holt Casen South aus Matzingen mit 10:54 Minuten Rückstand. Beste Bündner auf der Langstrecke sind Marco Pol aus Tumegl/Tomils und der Felsbeger Patrick Gamper auf den Plätzen neun und zehn.

Bei den Frauen wurden Vorjahressiegerin Laila Orenos und Nina Zoller ihrer Favoritenrolle gerecht. Vier Wochen nach Sieg und Streckenrekord beim Engadin Radmarathon entscheidet die 34-jährige Orenos auch die 18. Austragung der Alpen Challenge für sich. Bis Thusis war sie dabei an der Seite von Zoller aus Chur unterwegs, dann setzte sie sich Richtung Tiefencastel Stück für Stück ab und gewinnt am Ende mit 16:01 Minuten souverän. In 6:51:27 Stunden blieb Orenos dabei trotz widrigster Bedingungen und im Vergleich zum Vorjahr 100 Höhenmetern mehr nur knapp über ihrem Vorjahresergebnis. «Ich bn noch nie unter solchen Bedingungen gefahren. Mir liegt dieses Wetter wirklich nicht, ich bin einfach nur mega stolz. Das gibt mir Sicherheit», so Orenos. Nina Zoller hielt bis Thusis dagegen, «dann bin ich mein Tempo gefahren», so die Radsportlerin und Läuferin vom RMV Chur, die damit nur vier Wochen nach Rang zwei in Zernez auch in Lantsch/Lenz Zweite wird. Dritte wird die Niederländerin Lena van der Leije, die allerdings erst 1:16:42 Stunden nach der Siegerin ins Ziel kommt.

Auf der Kurzstrecke nutzt der Basler Emanuel Müller, in diesem Jahr bereits Sieger beim Klassiker Ilanz-Vals, seine Chance und holt sich nach zwei zweiten Plätzen in Folge den Sieg. «In der Abfahrt vom Julierpass wurde ich schon distanziert und hatte den Sieg eigentlich abgeschrieben, aber ich habe mich im Schlussanstieg sehr gut gefühlt, konnte noch einige Fahrer einholen und drei vier Kilometer vor dem Ziel habe ich dann realisiert, dass es zum Sieg reichen könnte», so Müller nach 4:07:28 Stunden Fahrzeit über Albula und Julierpass sowie Salouf. Zweiter wird der Südtiroler Thomas Gschnitzer aus Sterzing, vor vier Wochen bereits Zweiter beim Engadin Radmarathon. Er kommt 1:54 Minuten hinter Müller ins Ziel, Rang drei geht mit 2:40 Minuten Rückstand an Riccardo Zacchi aus dem italienischen Rovellasca. Schnellste Bündner werden Roberto Jenal und Daniel Huber auf den Plätzen zehn und elf.

Das Rennen der Frauen über die 116,1 Kilometer gewinnt die Polin Paula Gorycka in 4:27:01 Stunden vor Yvonne Waltert aus Horw sowie Tanja Blickenstorfer aus Schönenberg. Beste Bündnerinnen sind Brigitte Eggerling aus Chur und Nicole Flütsch aus St. Antönien sowie Nina Widmer aus Chur auf den Plätzen sechs, sieben und zehn.

Mehr Glück mit dem Wetter hatte am Vortag der Alpen Challenge, der erstmals ein eigenes Rennen im Rahmen des Radmarathon-Klassikers ausgefahren ist. Mit knapp 70 Kindern auf einer technisch spannende Runde rund um die Biathlon Arena Lenzerheide feierte der Scott Kids Cup eine gelungene Premiere. «Das ruft auf jeden Fall nach einer Wiederholung», so OK-Chef Flurin Bezzola.

Auftakt geglückt – Scott Kids Cup

 

Was ein cooler Auftakt für die Alpen Challenge: Die Premiere des Scott Kids Cup bei der Biathlon-Arena ist geglückt. More will follow...

Die Alpen Challenge ist startklar

 

Die Strecke befindet sich in fast optimalem Zustand, die Startnummern sind gedruckt, die Teilnehmergeschenke geliefert und der Parcours für das Kinderrennen am Samstag ist bereits gesteckt: Wir sind startklar für die 18. Austragung von «Europas schönstem Radmarathon». Übrigens sind Nachmeldungen für die Alpen Challenge bis Donnerstag, 3. August, 23.59 Uhr, auch noch online möglich.

 

Damit Du die letzten Tage der Vorbereitung und Anreise entspannt und stressfrei geniessen kannst, haben wir alle wichtigen Informationen zum Rennen hier nochmals zusammengefasst. Alle Informationen zum Rennen gibt's am Sonntag im Liveticker.

 

Infos kompakt und alle Zeiten live gibt's auch in der App von Datasport, die hier für Apple und iPhone und hier im Google-Store heruntergeladen werden kann.

 

Information zum Shop und zur Abgabe er bestellten Trikots: Aufgrund einer Lieferverzögerung des Herstellers werden wir neben den Trikots, die in der letzten Bestellfrist bestellt wurden, auch die Trikots der vorletzten Bestellrunde vor Ort ausgeben. Unser Shop befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Ausgabe der Startunterlagen im Nordic House der Biathlon Arena Lenzerheide.

 

Infos zum Verkehr gibt's in dieser Mitteilung der Kantonspolizei in der Vorschau der Südostschweiz auf die Alpen Challenge. Im Namen aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer danken wir schon jetzt für Rücksichtnahme am Sonntag!

Start und Ziel neu in der Biathlon Arena

 

Die Alpen Challenge Lenzerheide bekommt ein neues Start- und Zielgelände. In diesem Jahr geht‘s erstmals von der Biathlon Arena Lenzerheide auf die Strecke. Neu wird dort am 6. August auch der Zieleinlauf des Rennens sein. Damit befinden sich Start und Ziel wie ursprünglich geplant und zuletzt 2015 nun wieder an einem Ort. «Das erleichtert nicht nur unsere Logistik, sondern bringt auch erhebliche Vorteile für die Teilnehmer», so Flurin Bezzola, OK-Chef des Rennens. «Das Ziel im Ortszentrum von Lantsch ist zwar super – aber leider lassen die Platzverhältnisse dort keinen Start zu», erklärt der 34-Jährige. Mit der Arena-Atmosphäre am Schauplatz von Tour de Ski und zahlreichen Biathlon-Events steht das neue Ziel dem bisherigen Zieleinlauf an der Kirche aber in nichts nach. Gleichzeitig bietet das neue Nordic House perfekte Bedingungen für die Startunterlagenausgabe und den Teilnehmer-Service. Die Anmeldung für die Alpen Challenge Lenzerheide läuft bereits – alle Informationen, die Ausschreibung und die Online-Anmeldung gibt‘s unter www.alpenchallengelenzerheide.ch.

«Obwohl wir die Sportart Biathlon in unserem Namen tragen, haben wir eine perfekte Infrastruktur für alle Sportbegeisterten unabhängig der Sportart. Speziell für Radsportler und Mountainbiker haben wir uns schon einiges überlegt und freuen uns, sie im neuen Nordic House zu begrüssen», so Silvio Baselgia, Geschäftsführer der Biathlon Arena Lenzerheide und selbst begeisterter Sportler. Das Nordic House ist auch eins der Bike Hotels der Region Lenzerheide. «Ich bin überzeugt, dass wir der Alpen Challenge Lenzerheide eine optimale und moderne Event-Infrastruktur sowie mit dem Stadion eine spezielle Rennatmosphäre bieten können. Wir freuen uns sehr auf den Rennradklassiker mit Start und Ziel in unserer Arena», so Baselgia.

Im vergangenen Jahr war das Rennen an der Rothornbahn in Lenzerheide gestartet worden. «Vom Ablauf her war das gut und es gab im Nachgang viele positive Kritiken», so Bezzola. «Aber die räumliche Distanz zum Ziel, die wir dafür in Kauf nehmen mussten, war alles andere als optimal.»

Neu wird sich die Startaufstellung auf dem Rundkurs im Stadion befinden – perfekt für einen entspannten und entzerrten Startablauf. Auch die Zieleinfahrt führt mitten ins Stadion hinein. An den Gesamtstrecken der Alpen Challenge ändert sich damit nur wenig. In der Anfangsphase wird die Strecke etwas kürzer, im Finale liegt das neue Ziel minimal höher als die bisherige Zieleinfahrt. Die offiziellen Streckendaten werden in den kommenden Tagen angepasst.

 

Online-Anmeldung Alpen Challenge Lenzerheide

In eigener Sache: Neuer Termin

Die Alpen Challenge bekommt einen neuen Termin: Das Rennen soll 2017 schon am 6. August stattfinden, statt wie seit gut einem Jahr geplant am 13. August. Grund sind genehmigungstechniche Probleme aus Italien. «Wir haben vor wenigen Tagen die Information bekommen, dass der geplante Termin nicht mehr genehmigt wird», so Flurin Bezzola, Rennleiter der Alpen Challenge. «Seitdem haben wir mit Hochdruck Gespräche geführt, einen Ausweichtermin zu finden.» Mit Datum von heute, 23. Dezember, dürfen die Verantwortlichen nun mit dem 6. August planen. «Der erste Sonntag im August  ist eigentlich der Traditionstermin des Bergrennens Andeer-Juf, aber wir sind sehr glücklich, dass die Organisatoren bereit sind, mit uns zu tauschen», so Stefan Schwenke aus der Organisation der Alpen Challenge. «Ein so später Terminwechsel ist zwar ,worst case‘ in der Vorbereitung, aber jetzt werden wir das beste daraus machen.» Weitere Details zur Terminänderung gibt es nach den Feiertagen auch nochmals per Newsletter. «Alle bereits für den 13. August angemeldeten Teilnehmer werden wir gesonderts kontaktieren», verspricht Schwenke.

Online: Das Video zum Rennen ist da

Cool – das macht direkt Lust, wieder loszufahren... Zu Lande und aus der Luft hat unser Video-Team die Alpen Challenge begleitet und in eindrucksvollen Bildern eingefangen. HIer ist die Alpen Challenge in zwei Minuten.  Wie findest Du es? Der Film steht auch auf facebook – wir freuen uns jederzeit über einen Kommentar.
 

Online: 14.000 Fotos von Deinem Rennen

Wow, das nennen wir rekordverdächtig: Keine 24 Stunden nach Einfahrt der Sieger auf der Langstrecke sind die Teilnehmerfotos von «Sportograf» online. Fast 14.000 Fotos warten darauf, entdeckt zu werden. Sicher‘ Dir Deine Fotos jetzt – einfach bequem die Startnummer eingeben und für 24,99 € als Flatrate runterladen – dazu gibt‘s 22 Impressionen vom Rennen mit traumhaften Panoramabildern obendrauf.

 

Favoritensiege bei der Alpen Challenge

Die Favoriten haben der 17. Austragung der Alpen Challenge eindrucksvoll ihren Stempel aufgedrückt: Während sich der Tessiner Graziano Paris am Splügenpass von seinem letzten Konkurrenten lösen konnte und in der Folge einen souveränen Sieg einfuhr, der Radsportler aus Cugnasco hatte nach 6:10:35 13:17 Minuten Vorsprung auf den Italiener Zacchi, setzte sich Orenos auf der 193,7 Kilometer langen Strecke über Albula, Maloja und Splügen bereits von ihrer Konkurrenz ab. Im Ziel hatte die zweifache Siegerin des Ötztaler Radmarathons nach 6:45:14 Stunden Fahrzeit 40:57 Minuten Vorsprung auf die Österreicherin Bianca Somavilla. Die dritten Plätze holten Christian Magnani aus Zürich und die US-Amerikanerin Rebecca Johnson.

«Heute war alles gut», so Laila Orenos im Ziel. Damit machte die Appenzellerin ihren Frieden mit der Alpen Challenge Lenzerheide – im Vorjahr war sie nach langer Führung im Finale noch abgefangen worden. «Das Wetter war traumhaft, ich hatte immer Gruppen, einfach perfekt», so Orenos. Auch Sieger Paris war mehr als zufrieden: «Es war extrem hart, aber jetzt ist alles gut.»

Auf der Kurzstrecke liess sich Matteo Badilatti aus Li Curt diesmal auf ein taktisches Rennen ein: «Ich bin gestern noch ein anderes Rennen gefahren», so der Zweitplatzierte des diesjährigen Engadin Radmarathon. «Zum Schluss konnte ich mich dann absetzen.» Der Bündner wiederholte damit seinen Sieg aus dem Vorjahr, als er allerdings schon am Julier eine Entscheidung erzwungen hatte. Nach den 119,1 Kilometern über Albula und Julier sowie 3:45:53 Stunden hatte Badilatti 1:45 Minuten Vorsprung auf Emanuel Müller aus Basel sowie 3:27 Minuten auf den Deutschen Philipp Birkner auf Rang drei. Die U23-Mountainbike-Weltmeisterin Ramona Forchini machte ihre Ambitionen bereits am Albula deutlich, als sich sich auch von Orenos lösen und früh absetzen konnte. «Für mich war es ungewohnt, normalerweise fahre ich eineinhalb Stunden Vollgas, das war jetzt mal was anderes, aber ein super schönes Rennen», so die 22-Jährige aus Wattwil. Zweite wurde Langlauf-Spezialistin Mirj Keller aus Laupen, Dritte Bettina Schuler aus Glarus.

Beste Bündner waren neben Kurzstrecken-Sieger Badilatti auf der Langstrecke Roger Clavadetscher aus Maienfeld auf Platz acht, Anne Gerber aus Celerina ebenfalls auf Rang acht sowie Judith Huonder aus Disentis auf Rang vier der Kurzstrecke.

Insgesamt waren über 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am frühen Sonntagmorgen auf die beiden Panoramastrecken gegangen und erlebten einen Traumtag. «Keine Unfälle, keine Probleme – es war einfach perfekt», zog Flurin Bezzola, OK-Chef des Rennens nach 10:57:25 Stunden mit der letzten Finisherin des Tages Bilanz. «Jetzt beginnen die Vorbereitungen für das kommende Jahr.» Die Alpen Challenge 2017 findet voraussichtlich am 13. August statt.

 

Hinweis: Anmeldungen für die Alpen Challenge sind nun nur noch am Start möglich: Von 6.00 bis 6.45 Uhr an der Rothornbahn in Lenzerheide.

Live: Die Alpen Challenge im Ticker

Jederzeit auf Reifenbreite mit der Spitze unterwegs, das Rennen aus Sicht des Besenwagens, alle Ergebnisse von den Zwischenzeiten oder der Jubel von Siegern und Finishern im Ziel – mit dem Liveticker zur Alpen Challenge bist Du jederzeit informiert. Direkt zum Ticker geht's hier.

 

Hinweis: Anmeldungen für die Alpen Challenge sind nun nur noch am Start möglich: Von 6.00 bis 6.45 Uhr an der Rothornbahn in Lenzerheide.

Erinnerung: Lichtpflicht auf der Langstrecke

Auf der Langstrecke der Alpen Challenge gilt am 14. August Lichtpflicht. Sowohl im Bereich der Viamalaschlucht als auch im Anstieg zum Splügen und zwischen Thusis und Tiefencastel gibt es einige Tunnel, daher müssen alle Teilnehmer der Langstrecke Licht mitführen – ein Positionslicht ist allerdings ausreichend. Die Lichtpflicht ist Auflage der Behörden für die Alpen Challenge. Die Verantwortlichen behalten sich Kontrollen vor.

Upgrade für die Strecke: Drei Kilometer plus

 

Es gibt ein Upgrade für die Strecke: Zum 14. August bekommt die Alpen Challenge 3,03 Kilometer mehr und damit noch mehr Aussicht und noch mehr Flow – freut Euch auf einen neuen Streckenabschnitt und ein paar Höhenmeter weniger... Die Anpassung betrifft sowohl die Kurz- als auch die Langstrecke. Mehr Infos und Details folgen kurzfristig, die Anpassung der Streckendaten ebenfalls.

Jetzt buchbar: Alpen Challenge Package

 

Gemeinsam mit der Ferien- und Radsportregion Lenzerheide haben wir zur Alpen Challenge spezielle Hotelpakete aufgelegt. Hier dreht sich alles um die perfekte Vorbereitung auf das Rennen. So ist die Pasta am Vorabend der Alpen Challenge ebenso schon inklusive wie am Renntag bereits ab 5 Uhr ein umfangreiches Radsportlerfrühstück. Das Alpen-Challenge-Package kann – auf Wunsch direkt mit Startplatz – direkt hier gebucht werden.

Ein Radsportler geniesst die die Auffahrt zum Albula-Pass, dem ersten Höhepunkt der Strecke der Alpen Challenge Lenzerheide, dem Radamarathon-Highlight der Alpen. Foto: Henning Angerer

Beim Hærvejsløbet Dänemark entdecken

 

Satte 270 Kilometer durch Dänemarks schönste Naturgebiete für der Radmarathon Hærvejsløbet. Start unserer Partnerveranstaltung ist am 25. Juni in Flensburg, Deutschland, das Ziel in Viborg auf Jütland. Mit insgeamt rund 4500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gehört der Hærvejsløbet zu den grössten Sportveranstaltungen Dänemarks. Im Mittelpunkt der Tour, die auf schwach befahrenen Asphaltstrassen in Teilen dem historische «Ochsenweg» folgt, der über Jahrhunderte als wichtige Route für Militär, Kaufleute und Pilger diente, steht weniger die Zeit als der Teamgedanke. So fahren Teilnehmer in der Regel in Mannschaften von vier bis zwölf Personen, die sich gegenseitig unterstützen. Einzelfahrer können sich nach Leistung entsprechenden Gruppen anschliessen. Die Organisatoren, die im August auch bei der Alpen Challenge starten werden, versprechen für den Hærvejsløbet «eine aussergewöhnlich schöne Route, die großartige Naturerlebnisse, Herausforderungen und viele verschiedene Eindrücke bietet». Berühmt ist der Hærvejsløbet ausserdem für seine Verpflegungszonen. «Es lohnt sich, dort ausreichend anzuhalten», so Organisator Magnus Korsgaard Nielsen. Für die Anreise bietet sich der Flughafen von Århus an – beispielsweise mit SWISS und SAS via Stockholm oder Kopenhagen. Zum Start nach Flensburg bieten die Organistoren einen Bustransfer an. Wer mitfahren will, sollte sich aber beeilen – zumindest die 160 Kilometer lange Strecke, die ebenfalls im Angebot ist, ist bereits ausgebucht.

Barchi und Schartmüller gewinnen Premiere

 

Zur Traumstrecke fehlte bei der Premiere nur das Traumwetter: Trotz nasskalter Bedingungen insbesondere auf den Pässen feierte die «neue» Alpen Challenge Lenzerheide einen gelungenen Einstand. Fast 1000 Teilnehmerinnnen und Teilnehmer aus 15 Nationen liessen sich auch von Regen am Start in den frühen Morgenstunden nicht abschrecken und erlebten auf den neuen Strecken von «Europas schönstem Radmarathon» eine neue sportliche Herausforderung mit einer Aneinanderreihung landschaftlicher Highlights. «Die Veranstaltung war trotz des Wetters ein voller Erfolg», bilanzierte Flurin Bezzola, OK-Chef der Alpen Challenge. «Natürlich hätten wir uns Sonne gewünscht und dann auch deutlich mehr Starter gehabt – einige hat das Wetter noch kurzfristig abgeschreckt. Aber die, die gefahren sind, haben im Ziel nur geschwärmt.» Auch Bruno Fläcklin, Tourismusdirektor der Ferienregion Lenzerheide, bilanzierte zufrieden: «Wir sind sehr glücklich, dass die Alpen Challenge eine solche Fortsetzung gefunden hat. Diese Veranstaltung passt perfekt in unser Konzept und die Resonanz zeigt, dass wir den richtigen Weg gehen.»

Aus sportlicher Sicht dominierten ein stark auftrumpfender Italiener Christian Barchi und das Duell von Laila Orenos aus Appenzell mit der Südtirolerin Astrid Schartmüller die Alpen Challenge. Barchi setzte sich bereits früh von der Konkurrenz ab und fuhr bis ins Ziel der 192,5 Kilometer mit 4387 Höhenmetern über Albula, Maloja und Splügen in 6:14:08 Stunden einen sensationellen Vorsprung von 26:35 Minuten heraus. Die Plätze gingen an den Appenzeller Ralf Schildknecht und Thomas Girardi aus Wangs. Die schnellsten Bündner waren nach 6:48:25 und 6:56:35 Stunden Marco Pol aus Tumegl/Tomils und Markus Rose aus St. Moritz.

Bei den Frauen hatte sich Laila Orenos aus Appenzell ebenfalls früh von der Konkurrenz gelöst. Nach noch über drei Minuten Vorsprung in der Ortschaft Splügen bekam sie im Schlussanstieg von Tiefencastel nach Lantsch/Lenz noch Gesellschaft von Astrid Schartmüller aus Meran, die nach einem Konter Orenos im Finale die besseren Beine hatte und das Rennen nach 6:54:26 Stunden knapp vor der Siegerin des Engadin Radmarathon gewann. Platz drei ging – dann schon mit gut einer Viertelstunde Rückstand – an Janine Meyer aus Köln. Anne Gerber aus Celerina/Schlarigna wurde nach 8:57:55 Stunden Zehnte.

Auf der kurzen Strecke über 115,7 Kilometer sowie die Pässe Albula und Julier setzte sich bei den Herren Top-Favorit Matteo Badilatti durch. Der Kletterspezialist aus Li Curt im Puschlav, Anfang Juli bereits Zweiter auf der Langstrecke des Engadin Radmarathon, hatte sich im Anstieg zum Julier lösen und bis zum Ziel in 3:55:40 Stunden einen beruhigenden Vorsprung herausfahren können. Die Plätze holten Emanuel Müller aus Muttenz sowie Karlheinz Riesch aus Liechtenstein. Roberto Jenal aus St. Moritz wurde Siebter. Bei den Frauen war Carola Skarabela aus München die Schnellste. In 4:30:50 Stunden setzte sie sich vor Viviane Spielmann aus Uerikon sowie Sandra Wagenführ aus Davos durch. Tamara Burkhardt aus Jenaz wurde Vierte.

Nach über 1300 Meldungen im Vorfeld der Alpen Challenge stellten sich am frühen Morgen, der Startschuss für die Alpen Challenge fiel bereits um 6.30 Uhr, noch 922 Aktive der Herausforderung. 804 davon erreichten nach 115,7 und 192,5 Kilometern das Ziel. «Jetzt beginnen die Vorbereitungen für die nächste Alpen Challenge. Insgesamt können wir die Neuauflage als Erfolg verbuchen, jetzt schauen wir, was wir im kommenden Jahr anders oder besser machen können. Die neuen Strecken sind auf jeden Fall sehr gut angekommen», so Bezzola.

 

Alle Infos  zum Rennen gibt's zum Nachlesen auch in unserem Liveticker – und Bilder natürlich darüber hinaus immer wieder aktualisiert in verschiedenen Alben bei facebook und bei unserem Partner Sportograf.

 

An dieser Stelle ein grosses Kompliment allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und einen riesen Dank allen Helferinnen und Helfern, die diesen Anlass möglich gemacht haben!


«Radrennen heisst, den Teller Deines Gegners leer zu essen, bevor Du mit deinem eigenen anfängst.» – Hennier Kuiper


Partner